NokiMo
Die Neuen Zwanziger - Salon
Die Neuen Zwanziger - Salon

patreon


Dieses eine Leben, Huberman Protokolle, Hofzwerge, Entwicklungshilfe, EZB Inflation, Song Lyrics Historie, Informatikunterricht

Ein Philosoph sitzt vor einem Berg und sieht eine Möwe im Wind. Martin Hägglund hatte offenbar viel Zeit. Und damit ist er in seiner Diktion ein sehr wohlhabender Mensch. Warum sein Buch vor dem Geld erst vom Glauben handelt, fragen wir uns. Ein paar Erklärungen führen vom Glauben zum Geld. Da er aber eigentlich zur Zeit will, bleibt es etwas rätselhaft. Das Buch hätte ohne große Verluste auch halb so lang sein können. Dann kämen wir allesamt schneller zu Weber, Marx, Kant und Knausgård. Aber wozu die Eile? Nur weil die Zeit stetig verrinnt, muss man sie ja nicht gleich verschwenden. Wir beugen uns also der Textgrundlage, lesen aber heute etwas mehr aus dem Text heraus, als der Autor hineingeschrieben hat. Darüber hinaus geht es heute um den Wertewandel in der Musik, Andrew Hubermans Protokolle und wer sich nicht an sie hält (er selbst natürlich). Wir reden über gute Historien-Dissertationen und schlechte Romane und fragen uns, was die EZB eigentlich macht. Außerdem sagen wir euch, dass wir am 24. August abends im sommerlichen Frankfurt auf der Bühne sind und dass ihr hier die Tickets dafür kaufen könnt.

Dieses eine Leben, Huberman Protokolle, Hofzwerge, Entwicklungshilfe, EZB Inflation, Song Lyrics Historie, Informatikunterricht

Comments

hey ihr lieben. vlt kommt ihr in der nächsten folge ja noch auf den großartigen essay “landkrank” von nikolaj schultz zu sprechen. der latour schüler, geboren 1990, trifft mit seinen ausführungen exakt das gefühl der entfremdung von der eigenen realität und von den eigenen träumen die jeden ergreifen müssen der klimawandel nicht nur denkt sondern auch fühlt. ein vorschlag für einen zeitgemäßen freiheitsbegriff liebe grüße, freue mich schon auf demokratiedämmerung :)

jakob

Hi, cooler Podcast. Die Themen dieses Mal waren alle sehr insperierend. Zu Informatikunterricht: Ich hab 2010 mein Abi mit Informatik Leistungskurs gemacht. 5 Stunden die Woche. Also ganz neu ist das nicht. Und ich hab da Kryptographie gelernt (RSA verfahren. Schwer mathematiklastig. Das haben wir 100% auf Papier und ohne PC gemacht), Objektorientierte Programmierung mit Java (das war am PC), Grundlagen der KI (das war eher Theoretischer natur) und Robotik mit Lego-Mindstorms. Ich will damit sagen Informatik ≠ Programmieren. Programmieren ist nur ein Mittel um Informatik/EDV zu betreiben. Ich bin also schwer dagegen, das auf das Programmieren zu reduzieren. Das kann, wie ich finde, sogar bis zur Berufsausbildung warten. Auf einer allgemeinbildenden Schule, sollte meiner Ansicht nach, das allgemeine Verständnis vermittelt werden, wie ein Computer funktioniert, warum er funktioniert und welchen neuen Nutzen er gebracht hat. Als vergleich: In der Schule sollte die grundlegende Funktionsweise eines Verbrennungsmotors und die Möglichkeit der Stromgewinnung über Elektro-Magnetismus gelehrt werden, aber nicht, wie man einen Motor vom Typ XY wartet, oder einen Generator von Typ Z zu instalieren. Das lehrnt man dann in der Berufsausbildung. Und da reden wir noch gar nicht über "Medien-Nutzungskompetenz" Wenn man da noch mehr kluge Konzepte hören möchte, von Leuten die sich damit schon seid Jahren beschäftigen: "Chaos macht Schule" Die Didaktik-Devision des CCCs 😜 LG aus HH und wie sehen uns in der Käs

taxido


Related Creators