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Noch mehr Deponia-Vorschau-Texte

Aus aktuellem dicken Hals...äh Anlass haben wir folgende Passagen noch ins Deponia-Rollenspiel geschmuggelt und hoffe, sie bleiben drin. Unabhängige Organisationen: PAGODAS (hat es nur knapp nicht in „Verbrecherbanden“ geschafft) Eigentlich steht PAGODAS für „Prosperianer Adel Gegen Obdachlose, Diebespack und Arme aus Sonstwo“, die gängige Auslegung ist aber „Pöbelnde ArschGesichter Ohne Denkapparat Aber Saureich“. Während die meisten Menschen in Prosperia in all ihrem relativen, hart ererbten Wohlstand immerhin noch den Anstand besitzen, die Schnauze zu halten, wenn es um die Situation auf dem restlichen Deponia geht und sehr wohl wissen, wie gut sie sie es im Vergleich haben, ist das bei den Mitgliedern von PAGODAS nicht der Fall. Sie setzen sich für einen besseren Grenzschutz Prosperias ein, was auch so weit geht, dass sie die Söldner des Landes in die Nachbarstaaten schicken, um ein paar Wellblechhütten niederzureißen, die zu nahe an der Grenze stehen. Ansonsten demonstrieren sie lautstark für ihre Rechte – allerdings nur innerhalb ihres sicheren Landes, so dass sie nur von den peinlich berührten Mitprosperianern gehört werden können. Schrott sei Dank. Der eigentliche Schaden, der durch PAGODAS entsteht, ergibt sich durch die Nachahmer. So gibt es inzwischen auch MAGODAS in Miseria, RAGODAS in Rußland und sogar DEMAGODAS (DEsolianischer Mittelstand Auch Gegen...). Das ist vor allem deswegen albern, weil kein Obdachloser oder eine der anderen genannten Bevölkerungsgruppen freiwillig nach Rußland oder Miseria ziehen würde und in Desolia sowieso niemand wohnt. Allerdings sind die Leute in diesen Gegenden zutiefst verunsichert. Wer ist dieser Miserianische Adel? Und sollte man das eigene Land nicht lieber verlassen, bevor man es mit solchen Arschkrampen teilt?


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