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Pixelkino: Tron

Liebe Leute,

Videospiele und Computer waren noch neu und exotisch, als der erste Tron-Film sie 1982 ins Kino-Rampenlicht rückte. Steven Lisberger inszenierte seine fantastische Digitalwelt mit bahnbrechender Computergrafik – und zahlreichen analogen Animationstricks. Im Film verschlägt es den Programmierer Kevin Flynn ins Innere eines Computers, wo das machtlüsterne Master Control Program tödliche Frisbee-Turniere veranstaltet. Die Arena-Kämpfe mit dem Identitätsdiskus inspirierten die Entwickler bei Mattel Electronics zum ersten Tron-Videospiel Deadly Discs. Das Pixelkino begibt sich auf eine Reise an die elektronische Pionierfront, um den experimentellen Anfängen des Tron-Universums nachzuspüren und die Intellivision-Konsole zu würdigen, auf deren eigenwilligen Controller das Spiel zugeschnitten war.

Der Film: Tron (1982) von Steven Lisberger.

Das Spiel: Tron – Deadly Discs (1982) von Mattel Electronics.

Viel Spaß

Heinrich + Christian

Weiterführende Informationen:
Link: Steven Lisberger über die Entstehung von Tron (The Guardian).
Link: So wurde Backlight Animation im Film eingesetzt (FilmSchoolRejects).
Link: Tron: Deadly Discs für Intellivision (BlueSkyRangers).
Link: Entwicklungsdokumente zum Bally/Midway-Spielautomaten (VintageArcade).

Pixelkino: Tron

Comments

Tut schon weh dass Tron 2.0 ignoriert wurde. Alleine der geniale Soundtrack für den Wendy Carlos nochmal komponiert hat.

Mic Eul

Sehr gute Themenwahl und auch das schwarze Loch wäre eine eigene Folge wert, auch wenn ich nicht auswendig weiß, ob es da überhaupt ein Spiel gegeben hat. Jedenfalls haben beide Filme einen Platz in meinem SciFi Herzen. Ad David Warner: er ist ja erst vor einigen Jahren gestorben und er hatte auch eine sehr wichtige Rolle im Star Trek Zweiteiler Chain of Command bzw. geheime Mission auf Celtris 3 als der Cardassianer, der Picard mit den 4 bzw. 5 Lichtern quält.

Patric Grosse


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